Die S-Bahn und die diversen Wolfratshauser Bürgermeister

Der Stadtrat hat ja einstimmig beschlossen, die S-Bahn-Verlängerung zu befürworten, unter der Maßgabe die Bahn wird tiefergelegt. Es ist ja schon etwas seltsam, daß die Kostenschätzung für die S-Bahn-Verlängerung erst Ende Januar auf den Tisch gelegt werden sollte, dann war es Mitte, dann Ende Februar, dann Anfang März und schließlich Mitte März.

Da muß doch jemand mitbekommen haben, daß Wahlen in der Gemeinde anstehen ??? Erst Mitte März wird feststehen, wer der Bürgermeister für die nächsten sechs Jahre sein wird.

Was wäre wenn.....

..... die Kostenschätzung schon vorliegt und ergeben hat, die von allen gewünschte Deckelung wäre gleich oder kaum teurer als andere möglichen, aber nicht so gewünschten Varianten???

Man könnte es publik machen, alle freuen sich. Auswirkungen auf die Wahl: keine. Alle haben ja recht bekommen.

Was wäre wenn.....

........die Kostenschätzung schon vorliegt und ergeben hat, die Deckelung mit Tiefbahnhof ist Wunschdenken. Die Kosten hierfür übernimmt weder der Bund noch der Freistaat.

Macht man dies vor der Wahl publik......

... dann weiß man, Bürgermeister Berchtold will die S-Bahn auch unter diesen Rahmenbedingungen.

... Kandidat Forster mit den Seinen hat sich auf die Tieferlegung festgelegt. 

... aber die CSU mit den Parteilosen käme wohl etwas ins Schwitzen. Müßte man doch schon vor der Wahl sagen, wie es nach der Wahl weitergehen soll. Die Kröte schlucken oder den Ausbau ablehnen. Petitionen sowie die Forderungen an Geretsried sind ja allenfalls als Scheingefechte zu betrachten.

Der CSU sollte man eigentlich auch eine klare Aussage hierzu vor der Wahl abringen. Bislang läuft das noch nach der sattsam bekannten Devise: Wir haben gekämpft wie die Löwen, konnten uns aber dann doch nicht durchsetzen. Aber wir waren die einzigen, die sich vehementest dafür eingesetzt haben.

Abstimmen und bestimmen werden das aber nicht die drei Bürgermeisterkandidaten sondern alle Stadträte und womöglich sogar die Wolfratshauser Bürger in einem Bürgerentscheid. Oder der Freistaat, der ja mindestens die Hälfte der Kosten tragen soll / muß.

Die CSU sagt, ins Rathaus müssen "langfristig Denkende"

Wie sich die CSU das so vorstellt, durften die Bürger in der letzten Sitzungsperiode von 2002 bis 2008 ja schon kennenlernen.

Obwohl die Verteter des Straßenbauamtes und andere gebetsmühlenartig auf die Stadträte eingeredet haben, ja alle Trassen einer möglichen Umgehung überprüfen zu lassen, lehnte die CSU das ab. Erst die Abspaltung der Union von der CSU machte diese für eine weitere Vorgehensweise unabdingbare Voraussetzung erst möglich.

So wurde die Lösung der Wolfratshauser Verkehrsproblematik von der CSU langfristig auf die lange Bank geschoben. Vielen Dank!

Die Schließungszeit der Loisachhalle wurde von der CSU ebenfalls möglichst "langfristig" angelegt. Der Mehrheitsbeschluß der Kollegen im Stadtrat wurde nicht akzeptiert, sondern ausschließlich torpediert.

Auf weitere "langfristig" angelegte Projekte legen  die Wolfratshauser Bürger  keinen großen Wert. Die aus der Vergangenheit bekannten langfristigen Taten der CSU sprechen für sich - und gegen die CSU.

Die CSU, die BIQ - CSU und wie man sich ungeniert mit fremden Federn schmückt

Die BIQ - CSU unter der Leitung von Herrn Alfred Fraas hat sich die Mühe gemacht diverse S-Bahn-Planungen ins Internet zu stellen.

Herr Fraas hat die seinerzeit gültige Fassung der BIQ auch dem damaligen Wirtschaftsminister Huber bei seinem Besuch in Wolfratshausen vorgestellt. Machte sich auch gut und gab in der Presse auch allerhand her.

Worüber aber von seiten der BIQ-CSU nie die Rede war, ist der Ursprung dieser Planungen. Kein Wort hat man bis heute darüber verloren, daß es sich hierbei nicht um Gedankengut der CSU oder des Herrn Fraas handelt. Man schmückt sich ungeniert mit anderer Leute Federn.

Die Planungen einer tiefergelegten S-Bahn, sowohl die Sauerlacher Straße als auch die Königsdorfer Straße unterquerend, stammen ursprünglich von Herrn Roland Dautenhahn, Anwohner im Gipsenweg. Dieser hatte schon vor Jahren seine Ideen und Vorstellungen an die Stadt und die Stadträte gegeben. Bis sie dann als "neue" Idee der Bürgerinitiative BIQ wieder zum Vorschein kamen.

Man kann es wohl schon als Armutszeugnis bezeichnen, wenn man nicht darauf hinweist, wer sozusagen das copyright an einer bestimmten Sache hat. Die Leute täuschen, das kann man wohl in der CSU recht gut. Muß aber ja nicht jeder drauf reinfallen. 

Die CSU und ihre vielfältigen Bemühungen hinsichtlich einer Umgehungsstraße

Hat doch dieser Tage Herr Markus Feigl von der BI "Bürger für Umgehungsstraße" in einem Leserbrief dargestellt, daß auf ihre Petition hin der Petitionsausschuß des bay. Landtages festgestellt hat, die Stadt Wolfratshausen sowie das Münchner Umland wären verpflichtet alles zu tun, damit Wolfratshausen eine Entlastungs- oder Umgehunggstraße bekäme. Die Petition stammt aus dem Jahr 2002, dem Jahr der letzten Kommunalwahl. Initiator der Petition war kein Geringerer als der damalige Bürgermeisterkandidat der CSU, Dr. Manfred Fleischer. Die BI hat Herrn Fleischer sicherlich über das Ergebnis der Petition unterrichtet.

Was hat nach der Wahl der Fraktionsvorsitzende der CSU, Dr. Fleischer, daraus gemacht? Von 2002 bis 2008: NIX !

Erst die Abspaltung der vier CSU-Leute Brauner, Bröker, Sesto und Wurm machte die für eine weitere Vorgehensweise in dieser Sache notwendige Prüfung aller vorgeschlagenen Trassen möglich. Später behauptete Dr. Fleischer auch noch, daß man dieses auch schon früher hätte haben können. Stimmt, wenn sich die CSU da nicht dauernd und vehement verweigert hätte.

Schon die Vorgänger der heutigen CSU-Leute, Peter Finsterwalder, 1. Bürgermeister, sowie Josef Thalhammer, 2. Bürgermeister, hatten sich in Sachen Umgehungsstraße versucht, indem sie in der Schießstättstraße Tempo 30 sowie ein LKW-Fahrverbot einführten. Sie wollten mit der Umleitung des Verkehrs durch die Innenstadt Druck auf die "Behörden" aufbauen, um diese oder wen auch immer zu Tätigkeiten bezüglich einer Umgehung zu veranlassen.

Nun die Wahlen waren auch damals irgendwann auch wieder vorbei. Und die Umgehungsstraße ging wieder schlafen. Das macht sie seit den dreißiger Jahren ja mehr oder weniger regelmäßig. Jetzt aber, dieses Mal, heuer, wenn denn die CSU die Mehrheit im Rat bekommen sollte - diesmal wird das alles ganz anders ! Oder eben auch nicht! Ich glaube eher an das NICHT !    

Die CSU und die Sicherheitsinseln für Kinder

Sicherheitsinseln sind der CSU unter Dr. Manfred Fleischer sooo wichtig, daß sie einen Kompromißvorschlag des Stadtrates und Jugendreferenten Renato Wittstadt, SPD, ablehnten.

Die Sicherheitsinseln haben es allerdings nicht einmal auf den 59. Platz des Wahlprogrammes der Christlichen geschafft.

Ein Schelm, der Böses dabei denkt. 

Angeregt wurden die Sicherheitsinseln in verschiedenen Städten, jeweils durch die dortige Junge Union. So auch in WOR.

Auf der homepage der Jungen Union WOR hat man sich aber bis heute nicht über die Ablehnung durch die Stadträte aufgeregt. Soweit zur Wichtigkeit dieses Themas innerhalb der diversen christlichen Gruppierungen.

Irmerisierung und Fleischerisierung

Herr Bröker wünscht sich für Wolfratshausen eine Irmerisierung. Herr Werner von der SPD in Geretsried warnt vor der Fleischerisierung in Geretsried. Ist doch mal ein Kompliment ?

CSU lehnt den Haushalt 2008 der Stadt entschieden ab

In der entsprechenden Stadtratssitzung vermeldete Dr. Fleischer für die CSU die absolute Schieflage des vorgelegten Haushaltes 2008. Die Schieflage trage einen Namen: Reiner Berchtold.

Dieser hat scheints im Alleingang die von Dr. Fleischer mehrmals monierte Sanierung der Waldramer Schule durchgesetzt. Kann eigentlich ja nicht sein. Ist das doch sicher dem unermüdlichen Einsatz des Dr. Fleischer für die Waldramer Schule zu verdanken - oder doch nicht !?

Auf jeden Fall aber sei der Haushalt 2008 die absolute Katastrophe schlechthin - worauf der Stadtrat einstimmig  - mit den Stimmen der CSU - den Haushalt 2008 verabschiedete.

Leuchtet ja schließlich jedem ein, oder ???

Laut CSU wollte der Bürgermeister die Sauerlacher Straße zur Gemeindestraße und dafür die Schießstättstraße zur Staatsstraße umwidmen

Während die CSU dem Bürgermeister sonst vorwirft, er würde nichts entscheiden, wird ihm hier vorgeworfen, er habe alleine - ohne den Stadtrat - dies unterschrieben, beantragt, gefordert, genehmigt oder so ähnlich.

Tatsache war also, daß es tatsächlich Überlegungen in dieser Sache gegeben hat. In dem S-Bahn-Gremium werden viele Sachen aufgeworfen und auch wieder verworfen. So auch die obige Variante.

Im Wahlkrampf nimmt das natürlich mal wieder elefantöse Ausmaße an. Liest man den Leserbrief des Herrn Feigl von der BI "Wolfratshauser Bürger für Umgehung" dann hat der Bürgermeister gleich zweierlei unterschrieben. Einmal die Beibehaltung des Bahnüberganges. Auf einer Gemeindestraße können die Schranken länger geschlossen bleiben als auf einer bedeutenderen Straße. Zum anderen die Tieferlegung der Sauerlacher Straße. Als Gemeindestraße muß die keine so hohe Durchfahrtshöhe aufweisen wie beispielsweise eine Staatsstraße. Wird also viel billiger.

Nach dieser Lesart wollte der Bürgermeister also sowohl einen ebenerdigen Bahnübergang als auch gleichzeitig eine Tieferlegung der Sauerlacher Straße. Kann man sich denn mal entscheiden, was man dem Bürgermeister jetzt unterstellen will ? Einen ebenerdigen Bahnübergang für Fußgänger und Radfahrer, eine tiefergelegte Sauerlacher Gemeinde - Straße oder doch beides ?

Warum die Aufregung? Dr. Fleischer hat ein Protokoll gesehen, welches diese Gesprächspunkte beinhaltete sowie die Unterschrift des Bürgermeisters. Mit der Unterschrift haben dann also nicht nur der Wolfratshauser Bürgermeister sondern alle die an der Sitzung teil genommen haben, die von der CSU befürchteten Maßnahmen gutgeheißen und quasi gefordert !?

Na, dümmer gehts nümmer !

Warum stimmt eigentlich der Wolfratshauser Stadtrat noch ab, wenn doch bereits in der zum Anfang der Sitzung herumgereichten Anwesenheitsliste eh schon jeder der bis zu 24 anwesenden Stadträte seine schriftliche Zustimmung gegeben hat. ?   Was haben also die Stadträte der CSU in der Vergangenheit schon alles genehmigt - und haben es womöglich gar nicht bemerkt wie gefährlich doch eine Unterschrift unter eine Anwesenheitsliste sein kann???? Ungeahnte Perspektiven!

Dr. Fleischer sind die Einnahmen aus dem Stadtwald zu gering

Ohne rot oder grün zu werden vergleicht der gelernte Diplom-Forstwirt Dr. Fleischer unseren wild gewachsenen Stadtwald mit einer der beim Staat üblichen Mono-Fichten-Kulturen.

Das ist unredlich. Stört ihn aber nicht. A bissl wos bleibt schon hängen beim Wähler. 

Nebenbei: Hätten die staatlichen Fachleute nicht seinerzeit eine Fichtenart ausgesucht, die schon damals kaum für unsere Gegend geeignet war, hätte es der Borkenkäfer heute nicht so leicht. Mit Borkenkäfer und wärmeren Wintern gehts halt schneller, bis die Fichten Geschichte sind.

Auch in der Sitzung vom 22.1.08: Dr. Fleischer ist mit den Einnahmen aus dem Stadtwald nicht zufrieden. Als Diplom-Forstwirt kann er nicht verstehen, daß einen morschen Baum im Bergwald Stück für Stück mittels Hebebühne und diversen Sicherungen für Leib und Leben abzusägen teurer kommt als in normierten, staatlichen  Fichten-Mono-Kulturen mit einer Maschine und einem Mann Personal Baum für Baum der Reihe nach umzunieten.

Dr. Fleischer hat ja bereits mehrmals im Stadrat die Höhe der von der Stadt zu zahlenden Kreisumlage verteidigt

Letzthin hat man den stellvertetenden Landrat, Martin Bachhuber, CSU, gefragt, ob denn demnächst weiteres Geld an das gerontologische Zentrum fließen würde um dessen eventuelles Verschwinden aus der Schnecke zu verhindern. Herr Bachhuber äußerte sich dahingehend, daß man erstmal kein Geld in die Hand nehmen würde, weil "der Kreis"..."sieben Widersprüche von Städten und Gemeinden am Hals habe, die sich über die freiwilligen Leistungen des Kreises beschweren". Danke, Herr Bachhuber, das war doch endlich mal ein klares Wort in dieser Sache. Soll noch einer sagen, es würde hier irgendwas verschleiert werden. Konsequenzen ? Äh, was ist das?

Dem Landrat hat man jetzt von Seiten der Regierung von Oberbayern bescheinigt, nichts falsch gemacht zu haben. Beamte machen grundsätzlich nichts falsch. Wenn ja, geschah es in der besten Absicht. Dies trifft meines Erachtens auch für Manfred Nagler, CSU, zu. Der Wille und die gute Absicht waren vorhanden. Das Ergebnis ist und bleibt allerdings eine Katastrophe!

Testate der Regierung von Oberbayern sind - wie der Autor selber feststellen mußte - mit großer Vorsicht zu betrachten. In manchen Fällen muß man da auch von Gefälligkeitsgutachten sprechen.

Man könnte sich natürlich auch aufraffen und sagen, da ist was schief gelaufen, helfen wir zusammen um den Schaden für alle Beteiligten zu begrenzen. Aber da müßte die christliche Partei ja mal zugeben, daß sie die Unfehlbarkeit nicht gepachtet hat.

Kugler sagt die Einbahnstraße bringt den Verkehr nach Weidach

Der Arbeitskreis Verkehr hat zuletzt mit der Unterstützung Weidacher Bürger gezählt und gezählt...Der Verkehr in Weidach hat prozentual zugenommen wie überall in Oberbayern. Viele neue Häuser wurden gebaut, vor denen Autos zu sehen sind - die vermutlich auch bewegt werden.

Wenn es eine verkehrliche Zunahme in Weidach aufgrund Veränderungen in WOR geben sollte, so sind diese erstmal bei Lidl - dm - Aldi und Rewe zu suchen. Immer muß die Einbahnregelung herhalten. Das Argument wid durch Wiederholung nicht besser.

Kugler sagt ein Teil der Geschäftsleute will die Einbahnregelung nicht

Es bleibt aber doch festzuhalten, daß der überwiegende Teil der Geschäftsleute die Einbahnregelung begrüßt. Und in einer Demokratie gibt halt die Mehrheit den Ton an. Das mag bei der CSU anders sein.  

Die CSU sagt wegen einer Umgehungsstraße muß man mit den umliegenden Gemeinden reden, auch mit Geretsried

Geretsried hat soviele Vorteile durch die S-Bahn, daß sie uns bei den Kosten für die S-Bahn-Verlängerung sowie bei der Findung einer Umgehungsstraße weitgehend entgegenkommen müssen.

Schließlich gibt es in den Unterlagen der CSU noch die Brunnhuber-Trasse (Verlängerung der B 11 a vom Berg runter durch die Pupplinger Au nach Egling, durch Flora-Fauna-Habitat der Europäischen Union).

Andererseits sagt der Bürgermeisterkandidat, man könne eine Umgehungsstraße nicht auf fremder Flur bauen, das müsse schon auf eigener Flur geschehen. Herr Traudisch pflichtet bei und sagt, es komme wohl nur ein Tunnel in WOR in Frage.

Vorher sollen aber noch zwei Kreisel gebaut werden. Moosbauerweg/Margeritenstraße/Schießstättstraße sowie daneben auf der B 11 / Königsdorfer- / Schießstätt- / Pfaffenrieder Straße.

Oben Kreisel, unten Tunnel. Bezahlt vom Bund. Bezahlt vom Bund, der die B 11 loswerden möchte. Als Abschiedsgeschenk sozusagen. Laber, laber, laber.

Kugler und die 58 Punkte des Wahlprogrammes der CSU

Kugler sagt, nicht alle 58 Punkte des Programms können umgesetzt werden, weil für manche Punkte einfach das Geld fehlt

Kugler sagt auf dem nächsten Stadtteilgespräch, fast alle Punkte könnten umgesetzt werden, weil viele Punkte ja keine großen finanziellen Anstrengungen erfordern.

Immer gut, wenn ein paar  Leute einem den Rücken stärken und sagen, was man sagen soll.

Kugler sagt die letzten zehn Jahre ist in der Stadt nichts passiert

Stimmt! Immer dann wenn man die Stimmen der CSU gebraucht hätte, um in einer wichtigen Sache voranzukommen, hat sich die CSU verweigert.

So geschehen bei der Loisachhalle, die schon längst wieder eröffnet sein könnte.

So bei der Umgehungsstraße, bei der die CSU die für das weitere Verfahren notwendige Bewertung aller Trassen, verweigerte.

Erst nach der Abspaltung der Union von den Christlichen konnte die Bewertung durchgeführt werden. Was sagt dann Dr. Fleischer hierzu? Das hätte man schon früher haben können. Mag sein, wenn die CSU nicht gemauert hätte. 

Die CSU widmete vor einiger Zeit die Bundesstraße auf dem Wolfratshauser/Dorfener Berg in eine Gemeindestraße um

Vor einiger Zeit wurde hörbar der Bund möchte Bundesstraßen loswerden, darunter auch die B 11, da diese  zum Großteil neben einer Autobahn herlaufe. Wenn dem so sein sollte wird die Bundesstraße allerdings erstmal eine Staatsstraße, für die Kosten müßte dann der Freistaat aufkommen.

Das war der CSU aber nicht  Aufregung genug, weshalb sie kurzerhand schon mal zur Gemeindestraße umwidmetet.

Der CSU-Vorsitzende Peter A. Plößl hat diesen Unsinn allerdings in späteren Zeiten nicht mehr wiederholt.

Übrigens: Nur die unterste Kehre der B11 am Berg ist Wolfratshauser Gebiet. Der Berg und die Straße liegt in der Gemarkung Dorfen = Icking.