Zusammenfassung zum Punkt A3 des Wahlprogrammes der CSU zur "Rückkehr zu Tempo 30 in der Schießstättstraße von 22 bis 6 Uhr und 3,5 Tonnen Beschränkung"

Eine Rückkehr hierzu ist nicht möglich, da es diese Verkehrsregelung in der Schießstättstraße nie gegeben hat.

Die Verkehrsbelastung zwischen 22 und 6 Uhr ist im gesamten Stadtgebiet relativ gering, weshalb die Anbringung zusätzlicher nächtlicher Verbotsschilder  in dieser Zeit keine wirkliche weitere  Entlastung darstellt.

(Quelle: Arbeitskreis Verkehr sowie Zählung durch Herrn Lach und Co)

Professor Kurzak hat vor etlichen Jahren bereits festgehalten, daß der Schwerverkehr von der Garmischer - zur Salzburger Autobahn (und umgekehrt) nicht relevant ist.

Die Befragung der LKW-Fahrer in Sauerlach auf der Wolfratshauser Straße zeigt, daß die meisten der dort befragten Fahrer als Ziel bzw. Quelle die hiesigen Gewerbegebiete angegeben haben. Eine Öffnung der Grünwalder Brücke für den Schwerverkehr löst die Wolfratshauser Probleme also überhaupt nicht!

Die Übernahme der Forderung der "BI Bürger für Wolfratshauser Umgehungsstraße" für die Schießstättstraße durch die CSU ist somit reine Schaumschlägerei. Man verspricht den Anwohnern Tempo 30 und Tonnagenbeschränkung in der Nacht, ohne daß diese viel davon haben werden. Wie beliebt Dr. Fleischer in solchen Fällen zu sagen: Wir beantragen das jetzt mal. Und wenn es nichts wird, dann wars halt umsonst. (Auf jeden Fall haben wir uns mal wieder so was für den Bürger eingesetzt !)  

Die erste Stadtteilversammlung der CSU / Parteifreien - in Waldram - hat also nunmehr stattgefunden.

Dort äußerte man sich also etwas näher zu verschiedenen der 58 aufgelisteten Punkte des Wahlprogrammes. SZ vom 24.11.07: "Mit Tempo 30 und einem nächtlichen Fahrverbot für Lastwagen auf der Schießstättstraße wolle die CSU den Schwerverkehr nicht auf andere Straßen abdrängen, sondern ein Zeichen setzen, dass man sich nicht alles gefallen lasse, nur weil die einflussreichen Grünwalder ihre Isarbrücke für Lastwagen gesperrt haben".

Das wird die CSU (oder wer regiert dort?) in Grünwald und die Regierung von Oberbayern aber beeindrucken, wenn der Schwerverkehr in Wolfratshausen nicht mehr über den kürzeren Weg Schießstättstraße führt, sondern über den längeren Weg über Sauerlacher - und Königsdorfer Straße. Wenn ich mich recht erinnere hatten CSU-Finsterwalder und CSU - Thalhammer damals eine ähnliche Idee. Nach der Wahl hörte und sah man aber nix mehr davon. Wenn die CSU eine Umgehungsstraße hätte haben wollen, so hätten wir diese heute. Es gab Zeiten da waren die Geldtöpfe besser gefüllt als heute, wäre ein weiterer Brückenschlag über die Isar noch eher durchsetzbar gewesen. Aber nach einer gelungenen Wahl hat man ja erst mal wieder sechs Jahre Ruhe. Erst dann muß man wieder Versprechungen machen......

Nachtrag:

Nehmen wir also mal an, für die Grünwalder Brücke würde die geltende Tonnagebeschränkung aufgehoben. Nehmen wir weiter an, der Schwerverkehr würde diese Route auch benutzen.

In Sauerlach hat man auf der Wolfratshauser (!) Straße eine Zählung mit Befragung der Verkehrsteilnehmer durchgeführt. Im ILB war nachzulesen, daß der Großteil des Schwerverkehrs als Quelle und Ziel die Wolfratshauser/Geretsrieder Gewerbegebiete angab. Der Schwerverkehr auf dieser Achse soll nach Meinung der CSU dann künftig über die Grünwalder Brücke verkehren. Diesen Druck - auf die Behörden -möchte man durch die Beschränkungen in der Schießstättstraße aufbauen, heißt es.

Der Schwerverkehr soll dann also - laut CSU - vom Osten kommend über die Grünwalder Brücke geleitet werden. Hat der Laster dann in Höllriegelskreuth das Isarufer erklommen, gelangt er an die B 11 . Dort biegt er links ab und fährt über Baierbrunn, Icking, Dorfener Berg über die Müchner Straße, Unter- und Obermarkt, Schwankleck, Johannisbrücke über die Königsdorfer Straße in die entsprechenden Gewerbegebiete in Wolfratshausen, Gelting und womöglich Geretsried. In umgekehrter Richtung gilt das entsprechend.

Das ist doch eine tolle Idee von der CSU - oder ???

In Wahlzeiten ist halt alles erlaubt, was Stimmen bringen könnte?

Die Anwohner der Äußeren - , Münchner Straße, Untermarkt, Obermarkt, Schwankleck, Johannisgasse und der Königsdorfer Straße sowieso sollten sich gut überlegen, ob sie das bei der Kommunalwahl im März mit ihrer Stimme für die CSU unterstützen wollen!!!!

Und in umgekehrter Richtung kommen noch die Anwohner der Sauerlacher - sowie der Bahnhoftstraße hinzu !

Daß ausgerechnet die CSU nach der Wahl das Thema Umgehungsstraße wirklich angehen will, da fehlt mir der rechte Glaube. Hätte die CSU eine Umgehungsstraße haben wollen, dann hätten wir heute eine. Ältere Wolfratshauser erzählen, die Geschäftsleute der Stadt - allen voran die Wirtsleute - hätten jeden Gedanken an eine Umgehungsstraße regelmäßig im Keim erstickt. Und jetzt will man es endlich angehen, weshalb man im Wahlprogramm die Umgehungsstraße auf den letzten Platz (13)des Wahlprogramms gesetzt hat ???

Aber der Glaube, soll ja angeblich sogar Berge versetzen.

Was den Verkehr betrifft, warten aber noch andere Großtaten auf uns !

Wolfratshausen wird von den CSU - Parteifreien "verkreiselt". Mittlerweile spricht man ja von 4 (vier) Kreiseln. Angefangen von der Friedhofskreuzung über die Kreuzung Margeritenstraße / Moosbauerweg über die Kreuzung B11/ Königsdorfer - Schießstättstraße zur Kreuzung Urmiller - Pfaffenrieder Straße . Soll also heißen die Schießstättstraße wird bis zum Hans-Urmiller - Ring mit bis zu vier Kreiseln verkreiselt. Dies soll den Verkehrsfluß verbessern. Soll also die Schießstättstraße für den fahrenden Verkehrsteilnehmer attraktiver machen. Nun denn ! Ich gratuliere!

Wenn dann alle 4 Kreisel gebaut sind und der Verkehr ohne Probleme durch die Schießstättstraße fließt und fließt, beginnen wir sofort vehement mit der unter Punkt 13 ( dem letzten auf der Liste des CSU-Wahlprogrammes) nämlich der  Planung einer Umgehungsstraße. Vielleicht haben wir dann allerdings auch kein Geld mehr übrig, weil wir alles in Kreisel gesteckt haben. Aber macht ja nix. Erst die Kreisel, dann der Tunnel unter Farchet, dann die Kreisel kleiner machen und begrünen - weils keiner mehr braucht!?  Die CSU wirds schon richten.

     

Überraschung! Überraschung gelungen: Richard Kugler kandidiert für die CSU und will Bürgermeister werden

Die Überraschung ist wirklich gut gelungen! Lag ich doch mit meinen Empfehlungen Plößl bzw. Dominic Stoiber gänzlich daneben. Ob sich Kugler da allerdings auf eine gmahde Wiesn begibt, wage ich schon mal zu bezweifeln. Im Gegensatz zu Geretsried möchte man aber HIER unbedingt einen eigenen Kandidaten aufweisen, wenn auch einen parteifreien.

Damit gibt die CSU kund, daß sie in ihren eigenen Reihen niemanden, aber auch gar niemanden hat, dem die eigene Partei das zutrauen würde. Na ja, langweilig wird es jedenfalls nicht.

Da kann man schon mal über den Rand des Parteibuchs hinausschaun, wenn man selber halt gar niemanden hat.

Der Herr Kugler ist ja ein recht sympathischer  Mensch und kandidiert hoffentlich nicht nur, weil er sich über die Frau Noisser so sehr geärgert hat. Bürgermeister wird er allerdings nicht werden. Aber wir müssen zweimal an die Urne, weil es im ersten Wahlgang keinen eindeutigen Sieger geben wird. Das Geld hätte man uns auch ersparen können. Aber Bürgermeister darf natürlich jeder werden wollen. Dann gehen wir halt zweimal hin.

Aber da unterlegene Bürgermeisterkandidaten ja als Fraktionsvorsitzende im Stadtrat Platz nehmen, heiße ich den Herrn Kugler als parteilosen Fraktionsvorsitzenden der CSU schon mal herzlich willkommen in diesem, unserem Stadtrat. Sicherlich ist dies eine Bereicherung für die größte Fraktion im Stadtrat. Und "unter ihm" ist ja vielleicht auch eine Zusammenarbeit mit den anderen Fraktionen zum Wohle der Stadt möglich! 

Macht die CSU eigentlich auch Fehler? Nein, eigentlich ja nicht!

Bislang lief das ja immer nach einem bestens bewährten Muster ab. Die CSU wartete ab, bis ein anderer einen Vorschlag machte, was man vielleicht ändern oder anders machen sollte. Schon kamen ein bis zehn Bürger und meldeten sich zu Wort, daß sie genau dieses auf gar keinen Fall haben möchten. Worauf die CSU dann feststellte, daß sie genau dieses auf gar keinen Fall haben möchte.

Alle vorgeschlagenen Varianten einer möglichen Entlastung der Stadt vom Verkehr prüfen lassen....

NEIN, das wollen wir nicht.

Traunsteiner Bier...

NEIN, das wollen wir nicht.

Eine Renovierung der Loisachhalle mit Geld der Stadt und eine Bewirtschaftung durch die Traunsteiner...

NEIN, das wollen wir nicht.

Eine Tages- und Tagungsgaststätte der Traunsteiner mit einem die Schulkinder gefährdenden Biergarten....

NEIN, das wollen wir nicht.

Ein teures Bürgerbüro als Anlaufstelle für die häufigsten Anliegen der Bürger...

NEIN, das wollen wir nicht.

Eine Öffnung der Farcheter Brücke für den Verkehr...

NEIN, das wollen wir nicht.

Eine tiefergelegte Sauerlacher Straße....

NEIN, das wollen wir nicht.

Die Prüfung der sogenannten Bahnparallele....

NEIN, das wollen wir nicht.

Verkehr und Lärm dorthin bringen wo bislang keiner war....

NEIN, das wollen wir nicht. HALT ! STOPP !

Die CSU hat jetzt die Taktik geändert ! Sie sagt plötzlich mal, daß sie etwas will.

Sie will nicht nur die Tieferlegung des Bahnhofs sondern auch dessen Verlegung nach Süden, zur sog. Indianersiedlung hin.  Sie will eine Erschließung des Bahngeländes über eine neue Straße zwischen Sauerlacher - und Königsdorfer Straße. Sie will eine Zufahrt über die Wettersteinstraße. Sie will einen Busbahnhof sowie Park-and-Ride-Parkplätze auf der jetzigen Wiese zwischen Rad-und Fußweg sowie der Indianersiedlung. Sie will plötzlich tatsächlich Verkehr und Lärm dorthin bringen, wo bislang keiner war. Do legst di nieder! Ein Sinneswandel, den ich der CSU gar nicht zugetraut hätte. Bitte konsequent bleiben! Jetzt, wo dieses bisherige Tabu endlich gebrochen ist, können wir ja künftig vielleicht doch noch den Verkehr in der Stadt gleichmäßiger auf mehr Schultern verteilen, als dies bislang der Fall ist.

Zur Vorstellung der Pläne der BIQ-CSU hat man am Sonntag, dem 26.08.2007, beim Löwenbräu eine Informationsveranstaltung vorgesehen. Wie weit der Werteverfall innerhalb der christlichen Partei schon fortgeschritten ist, kann man am festgesetzten Zeitpunkt dieser Veranstaltung sehen. Sie beginnt zum gleichen Zeitpunkt wie der sonntägliche Hauptgottesdienst. Ersetzt die Teilnahme an diesem Termin vielleicht den Gottesdienstbesuch?  Kann man einen so wichtigen Termin überhaupt in die Ferienzeit legen? Von der europaweiten Ausschreibung bezüglich Loisachhalle haben wir doch von der CSU erst gelernt, daß in der Ferienzeit quasi alles umsonst ist - mit Mißachtung gestraft wird. Aber so kurz vor der Wahl macht die CSU keine Sommerpause (laut ihrer homepage), damit sie auch jetzt schon näher am Bürger sein kann.

Wer ist der geheimnisvolle Bürgermeisterkandidat der CSU für Wolfratshausen ?

Die CSU hat laut Herrn Peter A. Plößl einen Kandidaten für dieses Amt gefunden. Nach den Absagen von Herrn Praller, Frau Finsterwalder, Herrn Schmid (GER!) ist man jetzt fündig geworden. Die feierliche Enthüllung des zu wählenden Kandidaten soll aber erst Ende September stattfinden. Am oder um den Geburtstag des Herrn Ministerpräsidenten herum.

Also wenn es denn der Herr Markus Finsterwalder nicht sein soll und der Herr Peter A. Plößl selbst auch nicht.... Wenn ich es denn der homepage des Hauses Stoiber richtig entnommen habe, ist der Sohn Dominic in Kürze fertig mit seinem Studium der Politikwissenschaft. Und Vorsitzender der Jungen Union Wolfratshausen ist er ja auch schon - wobei er da bislang eher im Verborgenen wirkt . Und bei der Unterschriftensammlung für die Petition der Nicht-Tieferlegung der Sauerlacher Straße war er einer der ersten....Und mit einem Stoiber im Tornister müßte Herr Plößl vielleicht nicht so intensiv die Klinken putzen wie seinerzeit mit Manfred....Wir werden sehen.

Die Kommunal-Wahlen rücken näher. Die CSU prüft jetzt jeden Tag die Windrichtung.

Da kommt man aus dem Staunen ja gar nicht mehr raus. Da übernimmt die CSU wieder mal die Wünsche / Vorschläge der BIQ eins zu eins. Selbstredend ist der im Beisein von Minister Erwin Huber öffentlich gemachte Vorschlag den Bahnhof etwas nach Süden zu verlegen ebenfalls auf Machbarkeit zu überprüfen - wie alle anderen Vorschläge auch!

Interessant ist allerdings, daß die CSU bei der S-Bahn jedwede Variante geprüft haben will (außer der Tieferlegung der Sauerlacher Straße natürlich), während vor einiger Zeit bei der Frage der Varianten für eine Umgehungsstraße so gut wie nichts geprüft werden sollte. Dafür allerdings die Untertunnelung der Schießstättstraße in gekürzter UND in verlängerter Form. Mittlerweile hat der Stadtrat endlich (fast) alle Varianten in die Prüfung geschickt. Dies wurde von der CSU jahrelang verhindert, was sie aber nicht daran hindert das Gegenteil zu behaupten. 

Während die Renovierung der Loisachhalle aufgrund der Intervention der CSU europaweit ausgeschrieben werden mußte um ja den kostengünstigsten Anbieter zu finden, spielt Geld bei der S-Bahn-Verlängerung überhaupt keine Rolle - soweit es das Geld anderer ist. 

Mit der Verlegung des Bahnhofs nach Süden, der damit einhergehenden Deckelung der Trasse  und einer möglichen Straßenverbindung zwischen Sauerlacher - und Königsdorfer Straße fordert die CSU nunmehr den Bau der "halben" Bahnparallele ein. Diese Bahnparallele war damals ebenfalls ein Vorschlag der Umgehungsstraßenplaner. Sie ist natürlich nicht geprüft worden. Der seinerzeitige CSU-Fraktionsvorsitzende Albert Brunnhuber hat das mit seinen von ihm verwalteten zwölf CSU-Stimmen ins Nichts verbandt. Sinngemäß in der damaligen Stadtratssitzung: Die Bahn kann (um den Bahnhof herum)  planen was sie will. Wir planen da Nichts. Wieder mal CSU-Geschwätz von gestern. Aber die Planer wohnen und wählen ja nicht in Wolfratshausen, aber halt beispielsweise die BIQ.

Erhöht dieses Verhalten der CSU-Granden die Glaubwürdigkeit dieser christlichen Fraktion im Stadtrat ???

Werbung in eigener Sache: www.wor-online.de  bzw. www.kommunalwahl2008.wolfratshausen.net